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Individuelle Pflege und Betreuung im Haus Elim

Schwere Hirnschädigungen können dazu führen, dass die betroffenen Menschen dauerhaft pflegebedürftig sind und eine bedarfsgerechte stationäre Betreuung sowie eine kontinuierliche Überwachung benötigen. Das Alten- und Pflegeheim Elim in Bielefeld hat ein spezielles Hilfeangebot für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, die sich zum Beispiel im Wachkoma befinden und somit dauerhaft auf lebenserhaltende Maßnahmen angewiesen sind.

Ein Team aus Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten setzt sich in der Betheler Einrichtung dafür ein, die vorhandenen Fähigkeiten der Betroffenen soweit wie möglich zu erhalten, zu unterstützen und zu fördern. Das Hilfeangebot ist ganzheitlich konzipiert: Abgesehen von der pflegerischen Versorgung sollen die Menschen in ihrer Lebensführung Normalität erleben. Für jede Bewohnerin und jeden Bewohner wird der Alltag entsprechend ihrer bzw. seiner individuellen Möglichkeiten geplant.

Ziel der umfassenden Dauerpflege ist in erster Linie die Sicherung des Überlebens. Das bedeutet: die vitalen Funktionen, wie Atmung, Körpertemperatur und Kreislauf, müssen regelmäßig kontrolliert werden, sodass die chronisch weiterbestehende Lebensbedrohung bewältigt werden kann. Deshalb arbeiten in der Einrichtung speziell für diese Aufgabe geschulte Pflegekräfte und Fachärzte, die gemeinsam therapeutische Maßnahmen erarbeiten und dokumentieren sowie den Betreuungsalltag strukturieren. Durch die enge Zusammenarbeit der Beteiligten kann eine umfassende Pflege und Betreuung gewährleistet werden. Auch am Wochenende und in der Nacht steht im Haus Elim eine fachärztliche Versorgung zur Verfügung. Dabei geht es auch darum, Komplikationen und häufige Krankenhauseinweisungen zu vermeiden.

Dieses spezielle Pflegeangebot, insbesondere  der dafür erforderliche Personaleinsatz, wird durch die Kostenträger nicht ausreichend finanziert. Durch den Einsatz von Nachlässen in Höhe von 24.196,44 Euro konnten weitere Stellenanteile in der Pflege finanziert werden. Für die ärztliche Versorgung wurden Nachlässe in Höhe von 20.803,56 Euro ein gesetzt.

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