
Die Angst, in der letzten Lebensphase allein zu sein, ist weit verbreitet. Die meisten Menschen möchten zu Hause betreut werden und im Kreis vertrauter Menschen sterben. Oft sterben sie aber in der anonymen Atmosphäre eines Krankenhauses, weil häufig niemand da ist, der die Pflege rund um die Uhr leisten kann. Doch wenn keine Heilung mehr möglich ist, sind Schmerzlinderung und menschliche Zuwendung wichtiger als medizinische Technik, die nicht mehr weiterhelfen kann.
Bethel engagiert sich für einen menschlichen Umgang mit dem Leben und dem Tod. Mittlerweile ist Bethel an vielen Orten in Deutschland engagiert, um einen Beitrag zu einer menschlicheren Sterbekultur zu leisten.
In den stationären Hospizen können sich sterbende Menschen geborgen fühlen und in würdevoller Weise leben bis zu ihrem Tod. Ein Team aus Ärzten, Pflegekräften, Seelsorgern, Sozialarbeitern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern betreut die Menschen bis zu ihrem Lebensende. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine kontinuierliche Begleitung, die ebenso die Angehörigen mit einbezieht.
Heute ist es möglich, Schmerzen so zu behandeln, dass sie nicht mehr spürbar sind oder zumindest erträglich werden. Die Palliativmedizin ist eine wichtige Voraussetzung, damit Menschen bis zuletzt am Leben teilnehmen können.
Neben den stationären Hospizen und einem geplanten Kinderhospiz in Bielefeld-Bethel haben die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel auch viele ambulante Hospiz-Dienste aufgebaut. Sie unterstützen Menschen, damit sie ihre letzte Lebensphase zu Hause verbringen können.
Bethel ist mit stationären Hospizen in Nordrhein-Westfalen, in Sachsen und in Berlin vertreten.
Umgang mit lebenserhaltenden Maßnahmen bei schwerkranken und sterbenden Menschen
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Handeln an der Grenze zwischen Leben und Tod
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Offener Hospiztreff
Denken an der Grenze zwischen Leben und Tod
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