Bethel - Bethel-Ausstellung in Osaka
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Bethel-Ausstellung in Osaka

Ein Besuch, der Eindruck hinterließ: Im vergangenen Jahr war Shojiro Miyawaki, Direktor der Osaka Welfare Corporation for Persons with Disabilities, im Haus Lydda. Die Bethel-Kunst, die er dort sah, beeindruckte ihn so nachhaltig, dass er 13 ausgewählte Werke jetzt in seiner Heimatstadt präsentiert. Grafiken wie Linoldrucke und Radierungen, aber auch Einzelstücke in Aquarelle-Technik sind vertreten.

Es ist nicht der erste Aufschlag Lyddas in Osaka: Mit einer Einzelausstellung wurde bereits das Schaffen von Konrad Giebeler gewürdigt. Dieses Mal wird der ehemalige Meisterschüler allerdings nicht vertreten sein. „Jetzt kommen andere an die Reihe“, so Lydda-Leiter Jürgen Heinrich. „Zum einen wollen wir unsere künstlerische Bandbreite aufzeigen, zum anderen hatte ich bei der Zusammenstellung die japanische Ästhetik im Hinterkopf.“ Unter anderem wählte er mit Ulrich Vinke und Thomas-Ulrich Pommerin zwei mittlerweile verstorbene Künstler aus, die 2006 in einer – auch durch den Besuch der japanischen Kaiserin – vielbeachteten Wanderausstellung zu sehen waren.