Bethel - Bethel startet Social-Media-Challenge

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Bethel startet Social-Media-Challenge

„Die Frisur kannste richten – den Kopf meistens nicht.“ An der augenzwinkernden Social-Media-Challenge #Helmliebe aus Bethel beteiligen sich bereits zahlreiche Rad-, E-Roller- und Motorradfahrer im ganzen Land – darunter auch prominente Gesichter sowie viele Mitarbeitende. Initiiert wurde die Aktion von Katrin Klaphake von der Betheler Beratungsstelle „weiterleben“. Mit der Kampagne möchte sie Menschen dazu motivieren, auf dem Rad oder Roller einen Helm zu tragen. Dazu präsentieren Teilnehmende ihre schönste, lustigste oder wildeste „Helmfrisur“ in einem kurzen Video oder Foto. Nominiert werden weitere Freunde, Familie oder Kolleginnen und Kollegen, ebenfalls einen Beitrag von sich zu posten – ob auf Instagram, bei TikTok, LinkedIn oder WhatsApp.

Fabian Klos
Fabian Klos

Den Anfang machte Fabian Klos, ehemaliger Profifußballer von Arminia Bielefeld: „Ich bin nicht zu eitel, mir einen Helm aufzusetzen beim Fahrradfahren. Ich finde es extrem wichtig, dass wir das alle machen.“ Der Bielefelder ist Schirmherr der Betheler Beratungsstelle und hat in seiner Sportlerkarriere bereits selber schwere Kopfverletzungen erlitten. „Wir bringen es unseren Kindern bei, dass man nicht ohne Helm fahren sollte. Wir müssen als gute Vorbilder vorangehen“, betont er. Denn ein Hauptgrund, warum Menschen auf den manchmal lebensrettenden Helm verzichten, ist die die Sorge um die frisch gestylte Frisur.

Pastor Dr. Bartolt Haase
Pastor Dr. Bartolt Haase

Viele politische Unterstützerinnen und Unterstützer zogen nach: Neben dem designierten Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Cem Özdemir, nahmen auch die Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann und die NRW-Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Claudia Middendorf, an der Bethel-Challenge teil. Ebenso warben bereits einige bekannte Gesichter aus Diakonie und Kirche fürs Helmtragen: Allen voran Bethel-Chef Pastor Dr. Bartolt Haase, Diakonie-Präsident Pfarrer Rüdiger Schuch, Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder sowie die Johanneswerk-Vorsitzende Sabine Hirte.
 

Mit der Challenge #Helmliebe möchte Bethel auf humorvolle Weise auf das ernste Thema „erworbene Hirnschädigung“ aufmerksam machen. Die Aktion unterstützen kann jeder, Einschränkungen gibt es keine: Helmfrisur, Abdruck, Chaos auf dem Kopf – alles ist erlaubt. Zur Wiedererkennung sollte unter dem Post „Helmliebe“ stehen. Die Aktion sammelt außerdem Spenden unter www.helmliebe.de für das Hilfefeld in Bethel, um Menschen mit schwersten Kopfverletzungen einen Weg zurück ins Leben zu ermöglichen.