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Erster Spatenstich am Saronweg

Gruppe von Menschen steht vor einem Erdhaufen und schaufelt Erde als symbolischen Spatenstich.

Erster Spatenstich am Saronweg: Bethel-Architektin Katharina Primas, Sven Grüne, Architekt bei Architekt Post-Welters und Partner, Projektleiterin Meike Berkensträter, Rolf Wacker aus dem Immobilienmanagement von Bethel.regional, Bauunternehmer Nils Twelmeier, Stefan Helling-Voss, Bethel-Vorstand Pastor Dr. Bartolt Haase, Sandra Waters, Klientin Sabine Aschhoff, Linda Bulthaup aus der Direktion der Stiftungen Nazareth und Sarepta, und Klientin Beatrice Zürchner. Foto: Matthias Cremer

Bethels Ortsmitte verändert sich: Dafür sorgt ein neues großes Bauprojekt am zentralen Saronplatz in Bielefeld-Bethel. Für den Neubau eines Wohngebäudes und die Sanierung des historischen Hauses Jaffa erfolgte jetzt der erste Spatenstich.

Haus Jaffa befindet sich gegenüber der „Neuen Schmiede“ und dem Gästehaus Horeb. Das dreigeschossige Gebäude, das seit vielen Jahren leer steht, wird nun umfassend saniert, umgebaut und wieder nutzbar gemacht. Eine Tagespflege wird einziehen, die oberen Etagen bieten frei vermietbare Wohnungen. Direkt daneben entsteht ein Neubau, der mit einem gemeinsamen Treppenhaus aus Glas mit dem Haus Jaffa verbunden wird. In diesem ebenfalls dreistöckigen Gebäude gibt es zeitgemäßen Wohnraum für Menschen mit Assistenzbedarf sowie Gemeinschaftsräume. Die neuen Wohnmöglichkeiten werden für Klientinnen und Klienten bereitgestellt, die bislang im Haus Gaza leben, das baulich nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht.

Architekten-Skizze von Jaffa
Architekten-Skizze von Jaffa

Die geplanten Wohnungen am Saronweg sind rund 38 Quadratmeter groß und komplett barrierefrei. Die Badezimmer werden pflegegerecht gestaltet, mit einer bodengleichen Dusche und Platz für eine Duschliege. Separate Schlafzimmer bieten Raum für individuelle Bedürfnisse, und die Küchen ermöglichen maximale Autonomie. Im Erdgeschoss des Hauses sind Gewerbeflächen für einen Friseur oder eine Physiotherapiepraxis vorgesehen. So wird der Ortskern Bethels weiter gestärkt.

Sandra Waters und Stefan Helling-Voß von der Geschäftsführung Bethel.regional freuen sich, dass der Bethel-Vorstand diese besondere Kombination von Alt- und innovativem Neugebäude im Ortschaftszentrum ermöglicht. Die Bauzeit beträgt 16 bis 18 Monate. Bethel investiert rund 8,5 Millionen Euro in das Projekt.