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Häuser in Hagen von Hochwasser betroffen

Karsten Raue (2. von links), Leiter des Hauses Grünrockstraße, berichtet Pastorin Verena Schmidt sowie Pastor Ulrich Pohl, Dirk Frede und Prof. Dr. Ingmar Steinhart von der Lage in Hagen.

Das Hochwasser und seine Folgen für zwei Bethel-Einrichtungen

In Hagen wütete das Hochwasser zwar längst nicht so stark wie in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dennoch standen zwei Einrichtungen von Bethel.regional in der westfälischen Stadt zeitweise unter Wasser. Im Haus Voerder Straße im Ortsteil Haspe mussten sechs Bewohnerinnen und Bewohner in der Nacht evakuiert werden. Im Haus Grünrockstraße in Hagen-Hohenlimburg, wo ebenfalls Menschen mit geistigen und komplexen Behinderungen und Epilepsie leben, sind Gemeinschafts- und Büroräume betroffen.

Im Haus Voerder Straße stand das Wasser knöcheltief. Dass sich die Lage nicht verschlimmerte, verdankt die Einrichtung auch dem Umstand, dass drei Mitarbeitende vor Ort waren. Geistesgegenwärtig beförderten sie mit Schrubbern und Eimern so schnell wie möglich so viel Wasser wie möglich nach draußen. Probebohrungen sollen nun dort genauso wie im Haus Grünrockstraße Aufschluss darüber geben, wie groß die Schäden und die damit verbundenen Kosten sind. Die Frage ist beispielsweise, ob neben neuen Fußböden auch neuer Estrich verlegt werden muss.

Einen Eindruck von der Situation vor Ort verschafften sich jetzt Pastor Ulrich Pohl und Prof. Dr. Ingmar Steinhart. Die Bethel-Vorstände besuchten gemeinsam mit Bethel.regional-Geschäftsführerin Pastorin Verena Schmidt und Dirk Frede, Regionalleiter Ruhr/Südwestfalen, auch das Haus Grünrockstraße. Dort stand das Wasser fast einen halben Meter hoch. Das zerstörte Mobiliar liegt nun an der Straße, es soll abgeholt und verschrottet werden. Auch ein Dienstwagen ging der Einrichtung in der Flut verloren. Für das Haus Grünrockstraße ist es schon die zweite Krise innerhalb recht kurzer Zeit. Die Einrichtung war auch von der Corona-Pandemie stark betroffen: Zwei Menschen starben. 

Das Hochwasser hat im Haus Grünrockstraße in Hagen sichtbare Spuren hinterlassen. Fotos: Sarah Jonek

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