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Neubau Hospiz in Bad Kösen

Grafik Hospiz Bad Kösen

© Fountis_Jeschonnek Architekten

Erster Spatenstich

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal errichtet in Bad Kösen ein Stationäres Hospiz mit 16 Gästezimmern. Am vergangenen Freitag erfolgte der erste Spatenstich. Mit dem Hospiz schafft die Stiftung ein wichtiges Angebot für Menschen in der letzten Lebens­phase im Burgenlandkreis und ergänzt damit die Service­wohn- und Begegnungsmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren am Standort. Diese Einrichtung ergänzt die bereits bestehenden und vielseitigen ambulanten, teilstationären und stationären Angebote der Altenhilfe der Stiftung in dieser Region.

Ebenerdig fügt sich das einstöckige Gebäude des stationä­ren Hospizes in die schöne Anlage um das Lazarus Haus Bad Kösen und der Seniorenwohnanlage ein. Das Hospiz liegt am Waldrand und gleichzeitig direkt im Quartier mit Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten unweit von der Bad Kösener Innen­stadt. Ein Innenhof durchflutet die Flure mit Licht und schafft Räume für Begegnungen. 16 geräumige, helle Einzel­zimmer bieten Platz für persönliche Lieblingsstücke, zum Beispiel ver­traute Kleinmöbel. Die Zimmer, die zusätzlich über ein Oberlicht einfallendes Tageslicht erhellt werden, sind mit einem modernen Pflegebett, Nacht- und Kleiderschrank ausgestattet. Ein Tisch mit Stühlen und ein geräumiger Schlafsessel bieten Platz auch für Besucher sowie begleitende Zu- und Angehörige. Jedes Zimmer verfügt über ein TV-Gerät, Telefon und Internetzugang. Ein eigenes barri­erefreies Bad schützt die Intimsphäre. Die zu jedem Zimmer gehörende überdachte barrierefreie Terrasse erlaubt es, auch im Bett die Natur zu genießen.

Spatenstich
Der Erste Spatenstich wird vollzogen von: v.l. Martin Wulff, Katja Möhlhenrich-Krüger, Bereichsleiterin Altenhilfe, Superintendentin Ingrid Sobottka-Wermke (Kirchenkreis Naumburg-Zeitz), Frank Doering, stellvertretender Bürgermeister Bad Kösen und Frank Erler, Technischer Leiter Lazarus Haus Bad Kösen.

Es ist das zweite stationäre Hospiz der Stiftung neben dem Lazarus Hospiz in Berlin. Der Baukosten betragen 5,5 Millionen Euro. Einen Großteil davon steuern Spenderinnen und Spender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bei. „Das ist ein besonderes Zeichen der Gemeinschaft und ein wertvolles Zeichen für eine Kultur der Nächstenliebe“, freute sich Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Die Eröffnung ist geplant bis Ende des Jahres 2023.