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25 Jahre Betheljahr

Foto: Matthias Cremer
Dieses Jahr verzeichnet das „Betheljahr“ wieder eine hohe Teilnehmerzahl: Rund 400 junge Menschen wurden jetzt in Bielefeld-Bethel in der Zionskirche offiziell begrüßt. Die Veranstaltung war zugleich der Auftakt für zwei Berufsbildungstage der Freiwilligenagentur Bethel mit 86 Einzelangeboten zur Berufsorientierung. Die Teilnehmenden konnten dabei herausfinden, wo ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten liegen, vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten kennenlernen und in Experimentier-Workshops testen, wie man am besten mit Konflikten oder Stress im Berufsalltag umgeht.
Das auf zwölf Monate angelegte Betheljahr feiert in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum. Insgesamt 10.000 Teilnehmende verzeichnet das im Jahr 2002 gestartete Angebot bis heute. Damals war die erste Auflage mit gerade Mal 25 Teilnehmenden gestartet. Konzipiert wurde das Betheljahr bei seinem Projektstart als Alternative für den Zivildienst. Heute können sich Betheljahr-Teilnehmende zwischen dem Freiwilligen Sozialen Jahr und dem Bundesfreiwilligendienst entscheiden. Unterschiede gibt es vor allem hinsichtlich der Altersgrenzen und der Möglichkeit den Dienst auch in Teilzeit zu erfüllen.
Die Teilnehmenden erhalten in Betheler Einrichtungen und Diensten beispielhaft einen umfassenden Einblick in Arbeitsfelder des Sozial- und Gesundheitswesens. Die beiden Berufsbildungstage dienen den jungen Menschen als erste Orientierung zu unterschiedlichen Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten, und sie geben einen Überblick über die Vielfalt möglicher Einsatzorte in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Insgesamt kann aus 500 Einsatzstellen aus den Praxisbereichen Krankenhaus, Behindertenhilfe, Werkstätten, Altenhilfe, Psychiatrie, Jugendhilfe, Förderschule sowie vielen weiteren Stellen ausgewählt werden.


