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Neues SAPV-Angebot im Ahrtal

Gemeinsam mit dem Hospiz-Verein Rhein-Ahr und der katholischen Marienhaus GmbH betreibt Bethel schon seit Anfang 2016 das „Hospiz im Ahrtal“, ein stationäres Hospiz in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ihr gemeinsames Angebot haben die drei Träger jetzt mit der Gründung einer Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) weiter ausgebaut. Das Angebot richtet sich an schwerstkranke Menschen, die an einer unheilbaren Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung leiden.

Das Ansinnen des neuen SAPV-Stützpunktes ist es, schwerstkranken Menschen bis zuletzt ein Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die SAPV ergänzt die gewohnte Betreuung durch Haus- und Fachärzte sowie bereits eingebundene Pflegedienste. Im Vordergrund der Arbeit stehen palliative Behandlungen wie zum Beispiel die Linderung von Schmerzen, Atemnot und Ängsten.

Das multiprofessionelle SAPV-Team besteht aus vier festangestellten Ärzten und sechs weiteren Medizinern, die bei der 24-Stunden-Rufbereitschaft an 365 Tagen im Jahr unterstützen. Hinzu kommen fünf examinierte, speziell für die SAPV ausgebildete Pflegekräfte. Der Stützpunkt hat Räumlichkeiten im kürzlich eröffneten „Bethel Hotel zum Weinberg“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler bezogen. Das Einsatzgebiet erstreckt sich auf den Kreis Ahrweiler sowie die Stadt Mayen und die Verbandsgemeinde Vordereifel. Die beiden konfessionellen Gesellschafter sind wie im Fall des stationären Hospizes mit jeweils 45 Prozent beteiligt, der Verein mit 10 Prozent.