Pressemitteilung

1001. Geburt auf Gilead

Jona Mats ist ein echter Wonneproppen

Bielefeld-Bethel. Die 1001. Geburt in diesem Jahr wiegt stolze 4.740 Gramm und ist 59 Zentimeter groß. Sein Name ist Jona Mats.

Mama Alyssa Bohnenkamp liegt entspannt auf dem Bett und hat ihr erstes Kind Jona Mats liebevoll im Arm. Papa Leon Pöhler wechselt sein T-Shirt. Das hat sein Sohn beim Windeltausch durch einen kleinen Bogenlampen-Strahl angepullert. „Das wird uns wohl noch des Öfteren passieren“, tröstet sich der 28-jährige Student der Fachrichtung Kommunikationsdesign, der im Universitätsverlag arbeitet und sich nun acht Wochen Familienzeit genommen hat. „Es war wirklich ziemlich anstrengend und jetzt werden wir drei erst einmal die Zeit genießen“, freut sich Alyssa. Sie arbeitet im Blutspendedienst Bethel und wurde während ihrer Schwangerschaft oft gefragt: Ist da wirklich nur ein Baby drin? „Ich hatte so einen großen Bauch.“ Der Nachwuchs brauchte einfach viel Platz.

Jona Mats ist Geburt „1001“ im Perinatalzentrum des EvKB in diesem Jahr. Am Wochenende zuvor war Claudio als 1000. Geburt zur Welt gekommen. Er wird derzeit auf der Frühgeborenenintensivstation versorgt und braucht noch etwas Zeit und vor allem Ruhe zum Wachsen.

Jona Mats ist dagegen schon ein richtig kleiner Wonneproppen. „Er hat einen beeindruckenden Kopfumfang von 39 Zentimetern“, berichtet Dr. Anne Behre-Hille, leitende Oberärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im EvKB, die wie Hebamme Sabine Höptner schon jahrzehntelange Erfahrung in der Geburtshilfe hat.  Das normale „Auf Gilead geboren“-Mützchen ist schon fast zu klein für den Neugeborenen und auch in Sachen Strampler und Hemdchen legt Jona Mats gleich mit Größe 62 los. „Es klappt alles bestens mit dem Stillen. Das fordert er schon ganz regelmäßig“, verrät die Mama, während ihr Sohn tief und fest schläft.

Bildtext:

  • Wie gemalt: Gruppenbild mit schlafendem Jona Mats. Mama Alyssa Bohnenkamp und Papa Leon Pöhler und in der zweiten Reihe Dr. Anne Behre-Hille und Hebamme Sabine Höptner (v. l.)
    Foto: Mario Haase