Pressemitteilung | Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg

25 Diakoninnen und Diakone eingesegnet

Foto vor der Zionskirche unter anderem mit den Diakoninnen und Diakonen und anderen Personen, die den Tag festlich mitgestaltet haben

Diakonische Gemeinschaft Nazareth

Bielefeld-Bethel. 25 neue Diakoninnen und Diakone sind jetzt in der Betheler Zionskirche in ihr kirchliches Amt eingesegnet worden. Die deutlich höhere Zahl als in den vergangenen Jahren erklärt sich dadurch, dass erstmals auch Diakoninnen und Diakone, die in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal bei Bernau arbeiten, dabei waren. Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, nahm die Einsegnung im Beisein des Vizepräsidenten der Ev. Kirche von Westfalen, Pfarrer Ulf Schlüter, in einem festlichen Gottesdienst vor.

Ulf Schlüter betonte in seiner Ansprache, von einer solch großen und gut ausgebildeten Gruppe von Diakoninnen und Diakonen gehe ein Hoffnungszeichen für die Kirche aus. Sie übernähmen in der Diakonie und in der Kirche wichtige Aufgaben in der Begleitung von Menschen und in den sich verändernden Strukturen der Kirche.

Ulrich Pohl und seine Vorstandskollegin Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong zeigten sich besonders erfreut über die ersten Diakoninnen und Diakone der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal bei Bernau. Sie absolvierten die berufsbegleitende Ausbildung zur Diakonin und zum Diakon in der Ev. Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde in Bethel. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, die seit ihrer Gründung 1905 zum Verbund Bethels gehört, war immer schon ein Einsatzort für Diakoninnen und Diakone aus Bethel. Auch während der Teilung Deutschlands waren Diakone aus Bethel in Lobetal tätig. Die neuen Fachkräfte für diakonisches Profil knüpfen nun an diese Tradition an.

Dr. Johanna Will-Armstrong hob die Bedeutung der Diakoninnen und Diakone als Brückenbauer zwischen Diakonie, Kirche, Gemeinde und Gesellschaft hervor. Überall würden „Ankermenschen“ benötigt, an und mit denen sich evangelisches und diakonisches Wirken erleben lasse. Zwölf der neu eingesegneten Diakoninnen und Diakone sind Absolventinnen des Studiums Diakonie im Sozialraum der Fachhochschule der Diakonie, in dem sowohl ein Abschluss in Sozialer Arbeit als auch in Diakonik erreicht wird.

Diakon Wolfgang Roos-Pfeiffer, Ältester der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth, freut sich über die Aufnahme der 25 neuen Diakoninnen und Diakone sowie vier weiterer Schwestern und Brüder in die Gemeinschaft. Er wies auf die Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten von Diakoninnen und Diakonen in Kirche und Diakonie hin. Mit dem Abschluss der Diakonenausbildung sind nahezu alle erforderlichen Module der Ausbildung zu Prädikantinnen und Prädikanten erfüllt und von der Kirche anerkannt. Auch Grundlagen der Seelsorgeausbildung sind Bestandteil der Ausbildung. In der Stiftung und Diakonischen Gemeinschaft Nazareth erhalten die Mitglieder zahlreiche Angebote der Weiterbildung, Reflexion und des geistlichen Lebens. Roos-Pfeiffer: „Unsere Gemeinschaft, zu der 900 Mitglieder gehören, ist ein starkes Stück Kirche.“

Bildtext:

  • Die neuen Diakoninnen und Diakone wurden jetzt in der Zionskirche in ihr kirchliches Amt eingesegnet.

Foto: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel