Pressemitteilung

Bethel investiert sieben Millionen Euro in Gebäude Patmos

Es stehen, von links, Architekt Robert Wiehofsky, Bethel.regional-Geschäftsführer Stefan Helling-Voß, Bereichsleiterin Linda Kühling sowie die Regionalleiterinnen Marieke Conty und Sabine Jacobs vor dem sanierten Gebäude Patmos.

Moderner Wohnraum für Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf

Bielefeld-Bethel. Menschen mit Unterstützungsbedarf möchten wohnen wie andere Menschen auch: völlig normal. Für eben diesen zentralen Aspekt sozialer Teilhabe macht sich der Stiftungsbereich Bethel.regional seit Jahren mit seinen Angeboten und Bauprojekten in Nordrhein-Westfalen stark. So auch mit dem Umbau des Gebäudes Patmos am Karl-Siebold-Weg in Bielefeld-Bethel, das im Oktober bezugsfertig geworden ist. Bethel.regional-Geschäftsführer Stefan Helling-Voß betont: „Für Bethel.regional ist es von besonderer Bedeutung, im Ortsteil Gadderbaum solche inklusiven Wohnkonzepte in sehr guter Wohnlage zu ermöglichen und erhaltenswerte Gebäude entsprechend umzubauen.“

Bethel ließ das jetzt sanierte Haus Patmos in den 1950er-Jahren als Wohnheim mit Räumlichkeiten für 73 Menschen errichten und in den vergangenen vier Jahren zu einem zeitgemäßen Gebäudekomplex umgestalten. In die Sanierung investierte Bethel sieben Millionen Euro. Sämtliche Wohneinheiten sind inzwischen bezogen.

Das neue Gebäude besteht aus drei Bauteilen mit insgesamt 32 Appartements und 14 Wohnungen. Das zugrundeliegende Konzept entspricht den Wohnwünschen von Menschen mit Behinderungen, wie sie in dem Projekt „Wohnen selbstbestimmt!“ von Bethel.regional und der Lebenshilfe NRW erhoben wurden. Es eröffnet ihnen größtmögliche Autonomie und Selbstbestimmung in bester Wohnlage. „Die Menschen, die hier wohnen, haben mit Hilfe des veränderten Wohnraumes die Möglichkeit, ihr Leben selbst zu gestalten“, sagt Stefan Helling-Voß.

In den Bauteilen A und B stehen insgesamt 32 Appartements mit einer Größe von 20 bis 40 Quadratmetern für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung. Dort sind zusätzliche Gemeinschaftsräume und Büros untergebracht. Alle Appartements können je nach Bedarf mit Küchen ausgestattet werden. In die 25 Appartements in Bauteil A sind Menschen mit komplexen Behinderungen eingezogen, die zuvor im Haus Mamre lebten. In den sieben Appartements in Bauteil B leben nun Menschen mit Autismus-Spektrums-Störungen, die zuvor im Haus Nebo wohnten. Im Bauteil C mit 14 Wohnungen sind Bethel-Mitarbeitende eingezogen. Die Wohnungen sind zwischen 70 und 110 Quadratmeter groß.

Bildtext:

  • Architekt Robert Wiehofsky (von links), Bethel.regional-Geschäftsführer Stefan Helling-Voß, Bereichsleiterin Linda Kühling sowie die Regionalleiterinnen Marieke Conty und Sabine Jacobs vor dem sanierten Gebäude Patmos. Foto: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel