Bethel - Großzügige Spenderinnen und Spender besuchen Bethel

Pressemitteilung

Großzügige Spenderinnen und Spender besuchen Bethel

Jahrzehntelange Unterstützung

Bielefeld-Bethel. Wir wollen ein bisschen Licht und Freude zu den Kindern und ihren Familien bringen“, sagt Marita Neumann. Der von ihr gegründete Verein „Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind“ aus Paderborn hat schon mehr als 380.000 Euro für Einrichtungen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld gespendet. Im 25. Jahr der Unterstützung besuchte die Vereinsvorsitzende jetzt erstmals das 2023 neu eröffnete Kinderzentrum des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) und das Betheler Kinder- und Jugendhospiz.

Begleitet wurde Marita Neumann von Mitgliedern des Kolping-Musikvereins Bad Lippspringe. Dieser veranstaltet seit 40 Jahren Benefizkonzerte zugunsten krebskranker Kinder und gibt die Erlöse aus Eintrittsgeldern und Spenden an den Verein „Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind“ für Projekte in Bethel und in der Paderborner Frauen- und Kinderklinik St. Louise weiter. Im Betheler Kinderzentrum überreichten die Mitglieder des Musikvereins Marita Neumann einen symbolischen Scheck in Höhe von 5.000 Euro. Das Geld stammt aus dem jüngsten Konzert. Außerdem hatten sie für die erkrankten Kinder eine Kiste voller Geschenke dabei. 

Marita Neumann hat dank ihrer unermüdlichen ehrenamtlichen Arbeit und ihres großen Netzwerkes neben den Musikerinnen und Musikern aus Bad Lippspringe viele weitere Menschen, Vereine und Initiativen überzeugt, an der guten Sache mitzuwirken. „Ich bin allen, die dabei sind, sehr dankbar. Jeder Cent hilft. Gemeinsam sind wir stark“, sagt sie. Die Paderbornerin selbst stellte zusammen mit vielen weiteren Mitgliedern jahrzehntelang in Wewer, dem Ortsteil, in dem sie lebt, Karnevalssitzungen auf die Beine und erzielte so beträchtliche Erlöse für ihren Verein.

Mit dem gespendeten Geld werden den erkrankten Kindern und ihren Familien im Kinderzentrum und im Kinder- und Jugendhospiz Bethel Angebote ermöglicht, für die Krankenkassen nicht aufkommen. Dies sind beispielsweise die Tiergestützte Therapie, die Musiktherapie und Wohlfühloasen. Bei ihrem Besuch verschafften sich die Vereinsmitglieder einen ausführlichen Eindruck davon, wie in beiden Häusern zum Wohl der jungen Patientinnen und Patienten und deren Familien gearbeitet wird und wie die Spendengelder eingesetzt werden. Die Begleitung der Spenderinnen und Spender übernahmen Thorsten Kaatze, Vorsitzender Geschäftsführer des EvKB, Dr. Norbert Jorch, Geschäftsführender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, und die Pflegerische Leitung der onkologischen Kinderstation Birgit Teske sowie René Meistrell, Einrichtungsleiter des Kinder- und Jugendhospizes, und Anna Metzen, Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit im Kinder- und Jugendhospiz. 

„Man darf die Seele der Kinder nicht vergessen“, betont Marita Neumann: „Es ist wichtig, neben der Medizin etwas für ihr Wohlbefinden und dasjenige ihrer Familien zu tun.“ Sie weiß das aus eigener Erfahrung. Vor mehr als 40 Jahren verbrachte sie mit ihrem jüngsten Sohn mehrmals viele Wochen in einem Krankenhaus. Bei dem damals Vierjährigen bestand der Verdacht einer Krebserkrankung. „Ich habe damals gemerkt, dass es an vielem fehlt, und mich gefragt, was ich tun kann“, erzählt sie. So entstand die Idee, den Verein „Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind“ ins Leben zu rufen. 

Mit ihrem Besuch in Bethel war Marita Neumann sehr zufrieden. Ihren Heimweg habe sie mit einem guten Gefühl angetreten, sagt sie: „Ich habe bei den Menschen, die ich getroffen habe, ein großes Herz gespürt.“

  • Bildzeile: Die Pflegerische Leitung der onkologischen Kinderstation Birgit Teske (v.l.) mit Michael Kamp, Vorsitzender des Kolping-Musikvereins Bad Lippspringe, Marita Neumann, Vorsitzende des Vereins „Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind“, Dr. Norbert Jorch, Geschäftsführender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, und Thorsten Kaatze, Vorsitzender Geschäftsführer des Evangelischen Klinikums Bethel.

     

  • Foto: Christian Weische / v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel