Pressemitteilung | Nordrhein-Westfalen

Hilfe für die Ukraine

Helferinnen beim Beladen des LKW

Erster Transport startet in Bethel

Bielefeld-Bethel. Medizinisches Material, Matratzen, Bettzeug und sogar ein Kinderwagen: Ein mit Hilfsgütern bis zur Decke beladener LKW machte sich gestern aus Bielefeld-Bethel auf den Weg zu den Hoffnungstaler Stiftungen Lobetal bei Bernau. Auf Initiative des Fachbereichs Psychosoziale Medizin des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) war im großen Multifunktionsraum des Standorts Gilead III vieles zusammengetragen, sortiert und für den Transport verpackt worden, was die Menschen in den Kriegsgebieten der Ukraine dringend benötigen.

Unter dem Dach der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, die zum Verbund der Bethel-Stiftungen gehören, engagiert sich die „Ukraine-Hilfe“ seit vielen Jahren humanitär. Dieser Verein organisiert Hilfsmittel-Transporte nach Osteuropa. Ein Teil der jetzt bereitgestellten Mittel ist für die Menschen bestimmt, die sich auf der Flucht befinden. Diese Waren werden zunächst bis an die polnische Außengrenze gebracht. Andere Güter, vor allem Medikamente oder medizinisches Verbrauchsmaterial, sollen direkt an Institutionen wie Kindergärten oder Krankenhäuser geliefert werden – sofern es das Kriegsgeschehen zulässt. Dreisprachig beschriftet wurden alle Säcke, Päckchen und Pakete von Betheljahr-Teilnehmerin Yelyzaveta Topolska, die aus dem ukrainischen Nischyn stammt.

Die Sachspenden kommen aus Bethel-Mitteln, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie von dem Textildienstleister Sitex, mit dem das EvKB zusammenarbeitet. Tatkräftige Unterstützung kam von einer großen Zahl an Freiwilligen, die spontan mit angepackt haben. Überwältigt von dem Engagement in Bethel zeigten sich die Organisatoren: „Eigentlich wollten wir nur einen kleinen Sprinter mieten“, sagt Rainer Kleßmann aus der Fachbereichsleitung. „Aber als wir das Material gesichtet haben, war uns schnell klar: Das reicht nicht.“ Deshalb wurde jetzt ein LKW auf die Reise geschickt.

Bildtext

  • Mit vereinten Kräften werden die Hilfsgüter in den LKW geladen. Foto: Thomas Richter

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