Bethel - Neue Gesundheitsakademie am EvKB und Krankenhaus Mara

Pressemitteilung

Neue Gesundheitsakademie am EvKB und Krankenhaus Mara

Porträt von Petra Krause
Pflegedirektorin Petra Krause verantwortet die Gesamtleitung der Gesundheitsakademie, in der Aus-, Fort- und Weiterbildungsbereiche von EvKB und Krankenhaus Mara gebündelt sind. Foto: Sarah Jonek

Booster für Bildung und Behandlung

Bielefeld-Bethel. Mit der neuen Gesundheitsakademie bündeln das EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – und das Krankenhaus Mara erstmals in OWL Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote, Traineeprogramme und Studiengänge in Gesundheitsberufen unter einem Dach. Diese enge Verzahnung schafft optimale Bedingungen für eine zukunftsorientierte, berufsübergreifende Qualifizierung und stärkt die Zusammenarbeit der Professionen – ein entscheidender Vorteil für die Qualität der Patientenversorgung.

Ob Pflege, Physiotherapie, Medizinisch-Technologische Radiologie, Ergotherapie oder Diätassistenz: Moderne Gesundheitsversorgung erfordert heute nicht nur exzellente Fachkompetenz, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Arbeitsweise anderer Berufsgruppen. „Die Bündelung aller Bildungsbereiche eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, Qualifizierung ganzheitlich zu denken und Berufsgruppen gezielt miteinander zu vernetzen“, betont Petra Krause, Pflegedirektorin am EvKB.

Das Angebot umfasst rund 800 Ausbildungsplätze in sechs Gesundheitsberufen, 4 Traineeprogramme für Pflegekräfte, duale und berufsbegleitende Studiengänge sowie vielfältige Fort- und Weiterbildungen. Die gebündelte Struktur ermöglicht fließende Übergänge, individuelle Karrierewege und eine kontinuierliche Kompetenzentwicklung aus einer Hand. „Wer sich entwickelt, soll bei uns nicht die Einrichtung wechseln müssen, sondern innerhalb der Akademie wachsen können“, so Krause.

Eine Gruppe junger Menschen sitzt an einem Tisch in ihrer Krankenhauskleidung und bespricht sich.
Gemeinsames Lernen: In der Gesundheitsakademie findet die Ausbildung auch auf einer interprofessionellen Ausbildungsstation statt, gemeinsam mit Auszubildenden der Gesundheitsberufe und Medizinstudierenden des Universitätsklinikums OWL. Foto: Mario Haase

„Maßgeblich war für uns die Frage, was es braucht, um Patienten bestmöglich zu behandeln“, erklärt sie. „Dazu gehören Bildung auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ebenso wie ein berufsübergreifendes Verständnis von Zusammenarbeit, bei dem der Patient im Mittelpunkt steht.“ Ziel sei es, „frühzeitig Verständnis füreinander zu schaffen und die unterschiedlichen Perspektiven der Berufsgruppen für eine bestmögliche Therapie zusammenzubringen.“

Auch die Fort- und Weiterbildung spielt eine zentrale Rolle. „Qualität in der Versorgung entsteht nur, wenn Lernen nicht mit der Ausbildung endet“, sagt Krause. „Weiterbildung wird perspektivisch selbstverständlich – und wir haben unsere Angebote schon heute darauf ausgerichtet.“

Weitere Infos: gesundheitsakademie.evkb.de

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