Neues inklusives Wohnangebot von Bethel.regional entsteht

Pressemitteilung

Neues inklusives Wohnangebot von Bethel.regional entsteht

Abriss der ehemaligen Johanneskirche beginnt am 12. Oktober

Gütersloh. Nach der bereits erfolgten Entwidmung und einer gemeinsamen Verabschiedung des Gebäudes beginnen nun die Abrissarbeiten an der ehemaligen Johanneskirche am Pavenstädter Weg. Der Abriss startet am 12. Oktober 2026 und wird voraussichtlich bis Ende November andauern.

Ursprünglich war ein früherer Beginn der Baumaßnahmen vorgesehen. Aus Gründen des Artenschutzes musste der Zeitplan jedoch angepasst werden. Bethel.regional hält die entsprechenden Vorgaben konsequent ein und schafft damit die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Standorts.

Dem Abriss vorausgegangen war ein besonderer Abschied: Gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh hatte Bethel.regional die Gemeindemitglieder, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Interessierte im Sommer zu einem Begegnungsfest eingeladen. Rund um die ehemalige Kirche entstand durch die Beteiligung regionaler Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler ein farbenfrohes Kunstprojekt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich von dem prägenden Gebäude zu verabschieden und zugleich einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Damit beginnt nun die nächste Phase der Entwicklung. Geplant sind unter anderem die Entkernung und Entfernung des verbliebenen Innenmaterials, die Demontage und Einlagerung der Glocke, des Wetterhahns, der maschinelle Rückbau von Kirche, Anbau und Garage sowie die Beseitigung von Fundamenten und Kellerräumen.

Auf dem Gelände entsteht anschließend ein neues inklusives Wohnangebot von Bethel.regional mit 16 modernen, barrierefreien Wohnungen für Menschen mit komplexem Hilfebedarf. Ziel ist es, Menschen ein selbstbestimmtes Leben mitten im Quartier zu ermöglichen und gleichzeitig Begegnungen sowie Teilhabe im Sozialraum zu fördern. Dabei soll die Geschichte des Ortes erhalten bleiben: Das markante Bleiglasfenster des Gütersloher Künstlers Woldemar Winkler sowie die Glocke und der Wetterhahn sollen in den Neubau integriert werden und an die Geschichte der Johanneskirche erinnern.

„Mit dem Abriss endet ein wichtiges Kapitel für die Nachbarschaft und die Kirchengemeinde. Gleichzeitig entsteht hier ein Ort, an dem Inklusion, Teilhabe und selbstbestimmtes Wohnen ganz selbstverständlich gelebt werden. Wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit dem Quartier zu gehen“, erklärt Regionalleiter Johannes Silge.

Bethel.regional bittet die Anwohnerinnen und Anwohner während der Bauarbeiten um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen durch Lärm und Baustellenverkehr. Für Rückfragen steht die Regionalleitung gerne zur Verfügung.