Bethel - Neuer Kurzfilm "Gegen das Vergessen"

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Neuer Kurzfilm "Gegen das Vergessen"

Screenshot aus dem Kurzfilm zeigt Friedrich von Bodelschwingh steht mit verschränkten Armen vor einer Tür über der der Schriftzug Bethel steht, links und rechts am Bildrand sind Männer in Uniformen.

Bodelschwingh und die Aktion „T4“

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der deutschen Kapitulation. Um das Bewusstsein für die Gräuel der NS-Herrschaft und des Kriegs wachzuhalten, muss man immer wieder neue Wege gehen. Im Stil einer Graphic Novel hat Bethel Kurz-Filme entwickelt, die einen leichten Zugang zu einem schweren Thema ermöglichen sollen. 

Keine Zeit in der langen Geschichte Bethels ist so weitreichend erforscht wie die Schreckensjahre des Nationalsozialismus. Mehr als 200 wissenschaftliche Publikationen haben unabhängige Historikerinnen und Historiker in mehr als drei Jahrzehnten veröffentlicht. „Trotzdem wollen wir vor allem junge Menschen mit diesem Thema dort abholen, wo sie sich medial bewegen. Und das sind YouTube und die Sozialen Medien“, sagt Kerstin Stockhecke, Leiterin des Hauptarchivs. 

Für eine faktenbasierte und ansprechende Vermittlung von Geschichte werden mit der Bielefelder Agentur ARTgerecht vier Filme aufwändig produziert, die die Themen Bethel im Nationalsozialismus, Bodelschwingh und die „Aktion T4“, Zwangssterilisationen in Bethel und Kriegsalltag in Bethel während des Zweiten Weltkriegs behandeln.

Der zweite Film der Reihe „Gegen das Vergessen“ über das Vorgehen des damaligen Anstaltsleiters Friedrich von Bodelschwingh d.J. gegen die Euthanasiepolitik der Nazis wird heute – 81 Jahre nach Kriegsende – veröffentlicht. 

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Den ersten Teil „Bethel im Nationalsozialismus“ gibt es hier